Pettrailing ist vom Trainingsaufbau nicht anders gestaltet, als Mantrailing.
Zu beachten gilt, dass bei den Trailübungen das Tier am Ende immer gefunden werden kann, aber im Realeinsatz ist es oft nur möglich, den Weg, den das vermisste Tier eingeschlagen hat, zu finden und eventuell die Umgebung ausfindig zu machen, in der das Tier sich ( meistens nachts ) über einen längeren Zeitraum aufgehalten hat oder noch aufhält.
(In diesem Fall ist es möglich, Futterstellen einzurichten und gegebenfalls Lebendfallen aufzustellen.)
Allerdings sollte individuell entschieden werden, ob eine Suche des vermissten Tieres mit einem Pettrailhund sinnvoll ist oder eher schaden könnte.
Generell gilt : jedes warmblütige Lebewesen verliert, ebenso wie wir Menschen, Hautschuppen.
Auch die tierischen Hautschuppen werden von Bodenbakterien zersetzt und bilden eine Art Gas, das über eine längere Zeit von entsprechend ausgebildeten Hunden wahrgenommen werden kann.
Wichtig ist, dass man auch hier einen Geruchsartikel von dem zu suchenden Tier zur Verfügung hat.
Außerdem ist zum Trailen ein annähernder Abgangspunkt notwendig.
Das heißt, wir brauchen eine Stelle, an der ich den Hund starten lassen kann. Sei es nun von der "Katzenklappe" beginnend oder von einer beschriebenen Sichtungsstelle des Tieres.
Wie im oberen Teil bereits erwähnt, kann der Suchhund eventuell das Gebiet ausmachen, in dem sich das vermisste Tier aufhält, fangen kann er es allerdings nicht.
Des weiteren sollte man bei der Suche sehr vorsichtig sein, um das unter Stress stehende Tier nicht weiterhin zu verunsichern.
Es kann passieren, dass man unwissentlich das gesuchte Tier erschreckt und somit wieder in die Flucht treibt.
Ob eine Suche Erfolg hat oder nicht, hängt von vielen, verschiedenen Faktoren ab, die ein erfahrenes Team ( Hundeführer und Pettrailhund) einzuschätzen weiß und deuten kann.
Wurden vorher Sichtungen verzeichnet, kann man eventuell das Laufverhalten des vermissten Tieres vorhersehen b.z.w nachvollziehen.
Man könnte einige Futterstellen einrichten, die man entsprechend ausrichtet, damit sichergestellt werden kann, welches Tier diese Futterstelle benutzt.
Wird nun eine Futterstelle öfter aufgesucht b.z.w. angenommen, besteht die Möglichkeit, eine Lebendfalle aufzustellen, die der Größe des vermissten Tieres entspricht (um Verletzungen auszuschließen).
Beim Aufstellen von Lebendfallen (unterliegt dem Jagdgesetz) ist zu beachten, sich vorher unbedingt die Genehmigung vom Jagdpächter oder Grundstückbesitzer einzuholen!
Bezüglich meiner Erfahrungen möchte ich noch ein Wort an die Besitzer entlaufener Hunde richten.
Ein Hund, der entlaufen ist, steht unter extremen Stress. Er befindet sich in einer fremden Situation und auf fremden Territorium.
Trotz Selektion und Zucht sind unserem Tier sein genetisches Material und Instinkt erhalten geblieben. Ein entlaufener Hund befindet sich, um es verständlicher zu erklären, in einer Art Trance und Alarmbereitschaft.
Unabhängig von dem zuvor erlernten und geprägtem Verhalten oder der Bindung zu seinem Menschen wird er rein instinktiv handeln b.z.w. agieren.
Es ist für Menschen, die ihren Hund verzweifelt suchen, nur schwer zu verstehen und zu begreifen, dass er sie bei Sichtungen meistens nur wenige Meter an sich heran lässt, um dann doch weiter zu laufen.
Der Hund lebt im "Hier und im Jetzt", kann bedingt verknüpfen. Dieses "Hier und Jetzt" in freier Wildbahn und fremder Umgebung ist ein Ausnahmezustand und erweckt den Eindruck, dass der Hund im Zwiespalt zwischen Verknüpfung/ Erinnerung und Instinkten handelt.
Deshalb bin ich gerne bereit, Ihnen bei der Suche nach Ihren vermissten Tier und mit weiteren Informationen zu helfen!
Wichtig! Geben Sie die Hoffnung nicht zu früh auf !
Erfolgreiches Training bei der Suche nach einer Hündin.
Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Suchhund nicht zu nah an das vermisste und gefundene Tier läuft, sondern in gebührenden Abstand anzeigt, dass er das entlaufene Tier identifiziert.
bis 150 km einfache Strecke = 100,00 € + 0,45 € je gefahrenen km
ab 150 km einfache Strecke = 130,00 € + 0,45 € je gefahrenen km
ab 200 bis max. 300 km einfache Strecke = 160,00 € + 0,45 € je gefahrenen km
Im Preis enthalten ist der Einsatz beider Hunde (womit sich ein jeweiliger Aufwand von ca. 2 - 5 Stunden direkt vor Ort ergibt), die gesamte Arbeitszeit (Vorbereitung, Fahrzeit etc.), Beratung zur weiteren Vorgehensweise.
Ansonsten gilt es bei jeder weiteren Anfahrt 50 % des Pauschalpreises + 0,45 € je gefahrenen Kilometer zu zahlen (wiederholte Anfahrten nur bis 150 km möglich)!
Bitte betätigen Sie mir per E- Mail den Auftrag zur Suche Ihres entlaufenen Haustieres zu den genannten Konditionen (Auftragspauschale + Kilometergeld).
Richten Sie Ihre E- Mail mit vollständiger Adresse und der Tierart, die den Einsatz unseres Hundeteams erforderlich macht an claudia@mensch-und-tiersuche.de.
Vielen Dank für Ihren Auftrag und entgegengebrachtes Vertrauen!
In dringenden Fällen erreichen Sie mich bei Tag und bei Nacht unter 0171 - 50 88 689 oder unter 036253 - 4 66 44. Gerne berate ich Sie unverbindlich telefonisch oder per E - Mail.