Mein Name ist Claudia Stieger, geboren 1969 in Gotha und vom Beruf Zootechnikerin.
Ich lebe gemeinsam mit meiner Familie und zwei Hunden im grünen Herzen Deutschlands, im Thüringer Wald.
Aufgewachsen bin in ländlicher Idylle mit vielen, verschiedenen Tieren.
Besonders angetan war ich von unseren Hunden, die mich seit meiner Kindheit begleitet haben.
Dadurch konnte ich mir im Laufe der Jahrzehnte einen großen Erfahrungsschatz aneignen.
Mein Einfühlungsvermögen für das Wesen der Hunde und deren individuelle Bedürfnisse haben mich zu dem Entschluss geführt, den Beruf der Hundetrainerin professionell auszuüben.
Somit ist die Arbeit mit den Vierbeinern, deren Training, sowie die Schulung der Hundebesitzer zu einem wesentlichen Bestandteil meines Lebens geworden.
1998 begann ich mit meiner damaligen Schäferhündin Vereinshundesport zu betreiben, dabei galt unserem besonderen Interesse der Fährtensuche.
2007 zog eine kleine Jack-Russel-Mix- Hündin bei uns ein. Mit ihr absolvierte ich als Mitglied eines Hundesportvereins die Begleithundeprüfung.
Parallel dazu beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema " Mensch & Tiersuche ", weil mir schon zu diesem Zeitpunkt bewusst war, dass pure Unterordnung nicht zu den natürlichen Anlagen eines Hundes zählen.
2008 absolvierte ich erfolgreich den Sachkundenachweis.
Im Februar 2009 kam unser Welsh-Springer-Spaniel-Rüde hinzu. Während seiner allgemeinen Ausbildung zum Suchhund fokussierte ich diese Schritt für Schritt zur Tiersuche, was er heute mit Freude, Ausdauer und Suchwille ausübt.
Mein Wissen im Bezug auf Man- und Pettrailing, aber auch in anderen Bereichen der "Nasenarbeit", artgerechter Beschäftigung und Erziehungsgrundlagen, resultieren aus über dreizehn Jahren Erfahrung, Erfolg beim Training mit meinen eigenen, sowie anderen Hunden und dem ständigen Austausch (Praxis und Theorie) zwischen mir und Hundehaltern, die als Mantrailteam im Realeinsatz tätig waren und noch sind.
Um Theorie und Praxis als Hundetrainerin zu erweitern, habe ich mich mit entsprechender Fachliteratur und verschiedenen Lerntheorien auseinander gesetzt, an Seminaren teilgenommen, mich durch Beratung mit Tierärzten und Verhaltenstherapeuten, sowie anderen Trainerkollegen fachlich ausgetauscht. Hierbei lag der Schwerpunkt auf folgenden Themen :
Kynologie Anatomie des Hundes Körpersprache und Kommunikation Aggression Angst beim Hund Verhaltensstörungen Welpen Lerntheorien und verschiedene Modelle Lernverhalten des Hundes Beschäftigungsarten Jagdverhalten beim Hund Gehorsam über den Beutetrieb
Ich bin bemüht durch Fortbildungen, Workshops und Fachliteratur ständig mein Wissen zu erweitern, um Training und Beratung kontinuierlich zu Ihrem Vorteil zu optimieren.
Meiner Tochter und deren Freunde verdanke ich, dass ich mich intensiv mit dem Thema "Kind und Hund" beschäftigte und diesbezüglich gebildet habe.
Als "Hundetraining- artgerecht, individuell, naturnah" gibt es die Hundeschule "Mensch & Tiersuche" seit Juli 2010.
Methoden gibt es in der Hundeerziehung viele.
Ich arbeite nach der klassischen und operanten / instrumentellen Konditionierung unter Berücksichtigung des individuellen Hundecharakters.
Trainiert werden Hund und Mensch.
Grundlagen meines Handelns sind die Fachspezifische und verantwortungsvolle Arbeit mit Mensch und Hund.
Oberste Priorität in der Hundeerziehung sind unter anderem Freundschaft / Liebe, Geduld und Konsequenz !
Besonderen Wert lege ich auf faire und vorallem körpersprachlich betonte Kommunikation zwischen dem Mensch - Hunde - Team.
Ziel meiner Arbeit ist die Harmonie zwischen beiden Spezies.
Warum habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, wo die Auswahl und Angebote an Hundeschulen und -trainer doch beinahe unübersichtlich und sehr groß sind...?
Einer der wichtigsten Gründe, die mich dazu bewegt haben, mein Wissen weiter zu geben, ist die Nasenarbeit.
Gerade die vergessene Nasenarbeit ist sehr wichtig für unseren heutigen Haushund, der nur selten noch zur Jagd eingesetzt wird. Fast alle Rassen wurden durch den Mensch jahrelang selektiert, um den perfekten Begleiter zur Jagd zu züchten.
Viele dieser hochgezüchteten Rassen wurden inzwischen zum Familienhund deklariert. Sie aber nur als reines Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu reduzieren, führt zum nie endenden Kreislauf von Missverständissen und endet meist im Tierheim oder dem allerletzten Gang zum Tierarzt.
Ich empfehle dem Hund seiner genetisch verankerten Altlast gerecht zu werden, weil Grundgehorsam nur dann funktioniert, wenn dem Hund zusätzlich eine sinnvolle Beschäftigung und Alternative geboten wird, die seinem Potential entspricht.